Das Publikum wird ruhig; da liegt die leere Bühne. Was wird hier gleich geschehen? Das wissen die beiden Performer*innen auch nicht. Was wird die erste Bewegung sein, das erste Wort, die erste Interaktion? Wie der erste Pinselstrich auf weißer Leinwand? Dazu kommen weitere Pinselstriche in Form von Tanz, Bewegungen, Geräuschen, Text; die beiden Körper in Raum und Zeit sind Material und Möglichkeit zugleich.
Nach und nach wird ein Motiv sichtbar; ein poetisches oder absurdes, ein fröhliches oder trauriges? Das Publikum ist Zeuge dieses Entstehungsprozesses, in den sich die beiden Perfomer*innen wach in jeder Zelle und mit einem großen Ja zum Nichtwissen hineingeben. Silke Pfaff und Oliver Lange gestalten das Stück durch viele künstlerische Entscheidungen, und gleichzeitig geschieht es ihnen. Darin liegt die Magie der Improvisation. Sein statt Schein – nicht kopfig wie gewohnt, sondern unmittelbar fühlbar wie das Leben.
Eintritt: 12,00€/9,00€
Nur Abendkasse!
Tanz/Bewegung/Stimme | Silke Pfaff und Oliver Lange
Coach | Cornelia Hartmann
Premiere: SA 13.06. | 18:30 Uhr
Tanz/Performance
Das Stück erforscht durch Körper, Bewegung und Bildsprache die Dekonstruktion von Heteronormativität und eröffnet neue Perspektiven auf Identität und Miteinander.
Magdalena Weniger | KOMA&Ko
Premiere: DO 25.06. | 20:00 Uhr
Tanz/Performance
SA 27.06. | 20:00 Uhr &
SO 28.06. | 19:00 Uhr
In einer 360-Grad-Performance erforscht Weniger mit ihrer Stimme Verführung, Macht und die Wirkung von Klang auf Raum und Wahrnehmung.
Dokumentartheater von Tuğsal Moğul
DO 09.07. & FR 10.07.
jeweils 19:30 Uhr
Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat?
Zusammen mit einer Initiative der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden, greift Tuğsal Moğul (Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt) die Ereignisse rund um die Mordnacht auf und gibt damit den Betroffenen das Wort.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.